Ein leidenschaftliches Plädoyer
Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Phänomene Hochsensibilität und
Neurodiversität findet sich in der ZEIT vom 18.06.2026.
Das Problem ist nicht, dass Neurodiversität das Problem ist, das Problem ist
das Aussen.
Sagt der Neurowissenschaftler André Frank Zimpel vom ZNDF Hamburg
Er hat auch Ideen, wie sich das ändern lässt:
Das Neurodiverse nicht als Krankheit sehen, und Superkräfte finden.
Es handelt sich um eine andere Wahrnehmung der Welt.
Ist das noch normal?

Viele Probleme entstehen nur durch gesellschaftliche Normen.
Die Fortschritte sieht man in der jungen Welt: Dort ist es normal, über seine
Diagnosen zu sprechen. Bestes Beispiel „ Kirmes im Kopf“.

England ist hier vorbildlich. Die Zahlen im Spektrum sind dort höher als bei
uns. Das liegt daran, dass es auch in der Ärzteschaft wahrgenommen wird.
Die Diskussion um Hochsensibilität hat auch alle Menschen im Spektrum weitergebracht. Hochsensibilität ist kein offizieller Befund, hilft Eltern aber trotzdem weiter und fördert den Umgang. Daher ist es wichtig.
Das gilt im besonderen für die frühen Bücher von Rolf Sellin.

Es werden Lehrkräfte benötigt, die sich mit dem speziellen Thema auskennen.
Beispielhaft ist hier die SRH.

Ritalin – die kleine Rita
- benannt nach der Frau des Entwicklers.
„Ritalin kann eine Hilfe sein. Wegen des besseren Funktionierens. Gerade dort, wo
Abweichungen von der Norm nicht toleriert werden. Individuell gilt es zu entscheiden.
Will man Schlafstörungen, kalte Hände, Appetitverlust?

Das Wagnis der Menschen aus dem Neurodiversen Zirkel.
Oft als High Sensation Seeker (HSS) benannt, bringt der Gesellschaft einen Gewinn.
Viele Start-Up-ler gehören dazu. Denken wir an das Silikon Valley.
Neurodiversität kann eine Superpower sein, aber wir sollten das nicht verklären.

Und bei alledem: Immer auf den Einzelnen achten, er ist ein Geschenk.

